Kaskadenmessung mit O2-Sensor
Ähnlich dem Funktionsprinzip einer biologischen Kläranlage wird das zu untersuchende Abwasser mit Belebtschlamm und Luft vermischt und kontinuierlich durch die Messkaskade geleitet. Beim Austritt aus dieser Reaktorkaskade wird der Restsauerstoff der durchgeführten Luft mit einem Sauerstoffsensor gemessen, wobei die Volumenströme von Abwasser, Belebtschlamm und Luft genau definiert beziehungsweise kontrolliert werden. Wichtig bei diesem Verfahren ist, dass der anlageneigene Belebtschlamm verwendet wird, um tatsächlich die Biologie der Anlage zu simulieren. So haben die Messergebnisse eine besondere Relevanz auf die Verhältnisse der Kläranlage und stehen immer direkt im Verhältnis zu deren spezifischen Eigenschaften.
Mit dem
BioMonitor® kann nicht nur eine optimale Steuerung des Sauerstoffeintrages in den Belebtschlammreaktoren einer Kläranlage geregelt werden. Bei Kontrolle der Eingangsfrachten wird ebenfalls eine Vergleichmäßigung eventueller Hochfrachten ermöglicht, die zusätzliche Belüftungsmaßnahmen und die damit zusammenhängenden Energieaufwände und -kosten vermeiden lassen.