News

Kostenoptimierung in Dampf- und Kühlkreisläufen

Bei Prozessen, in denen Reinstwasser genutzt wird, wie zum Beispiel Kondensat, Dampf, Kesselspeisewasser und Kühlwasser, ist die Online-Kontrolle auf organische Verunreinigungen von großer Bedeutung. Schon kleinste Verunreinigungen führen zu Schäden in der Anlage.

QuickTOCcondensate

QuickTOCcondensate

Bei Prozessen, in denen Reinstwasser genutzt wird, wie zum Beispiel Kondensat, Dampf, Kesselspeisewasser und Kühlwasser, ist die Online-Kontrolle auf organische Verunreinigungen von großer Bedeutung. Schon kleinste Verunreinigungen führen zu Schäden in der Anlage. Die Richtlinien für die Qualität werden daher immer strenger. Es ist heute Standard, einen Grenzwert bei 0,1-0,2 mg/l C zu setzen. Durch den Einsatz eines Online-TOC-Analysesystems kann die Qualität und der organische Anteil von Dampf- und Kühlkreisläufen effizient überwacht werden. Ziel der Online-Überwachung ist es, kontaminierte Ströme schnell zu erkennen, diese umzuleiten und teure Reinst- und Heißwasserverluste zu minimieren, denn das Erzeugen von Dampf ist ein kostspieliger Prozess. Ein mittelgroßer Kessel verbraucht in etwa 100 m³ Wasser pro Stunde und produziert dementsprechend 100 m³ Dampf pro Stunde. Die Kosten, die dabei für Energie anfallen, liegen bei 25-50 € pro m³. Insgesamt fallen also ca. 2.500-5.000 € pro Stunde bzw. 21,9-43,8 Mio. € im Jahr für die Dampferzeugung an.
Es besteht folgender Zusammenhang:
Kesselspeisewasser = Zusatzwasser + Kondensatrücklaufwasser.
Es gilt: Je mehr Kondensat und Restenergie wiederverwendet wird, desto weniger zusätzliches Frischwasser wird benötigt, das kostenintensiv, chemisch aufbereitet werden muss. Dem Zusatzwasser werden zum Schutz des Kessels und der Rohrleitungen chemische Substanzen beigemischt, um eine bestimmte Reinheit des Wassers aufrecht zu erhalten. Insbesondere sollen Korrosionen vermieden werden, die zu einer Reduzierung der Wärmeübertragung und zur Beschädigung des Kessels und der Rohrleitungen führen. In Abhängigkeit zur Restenergie kann bei Kondensatwasser von einem Preis von 6-10 € pro m³ ausgegangen werden. Bei einem Zusatzwasserpreis von 1-2 € pro m³ entsteht beim Ablassen des Wassers ein Verlust von 7-12 € pro m³. Dies bedeutet für einen mittelgroßen Kessel einen Jahresverlust von ca. 6,1-10,5 Mio. €. Diese hohen Kosten können bei reibungsloser Wiederverwendung des Kondensates und der Restenergie deutlich reduziert werden. Kontaminiertes Wasser und Dampf kann mittels TOC-Bestimmung erkannt und gezielt entsorgt werden, so dass keine weiteren Schäden und Kosten verursacht werden. Ein optimales Online-Messsystem muss demnach akkurat und zeitnah TOC-Tagesspitzen sowie die Normalisierung der Werte erfassen, eine hohe Verfügbarkeit vorweisen und lange Standzeiten bei niedrigen Folgekosten mit sich bringen.
Das LAR TOC-Messgerät QuickTOCcondensate ist speziell für diese Kondensat-Applikation ausgelegt. Er liefert innerhalb 1 Minute die Ergebnisse. Der katalysatorfreie Keramik-Ofen ist das Herzstück des QuickTOCcondensate. Er oxidiert bei 1.200 °C zuverlässig alle Kohlenstoffverbindungen und ermöglicht so eine vollständige Analyse der Probe. Die patentierte Kalibrier- und Validiermethode QuickCalibration bietet die Möglichkeit, das Messgerät jederzeit vollautomatisch und/ oder ferngesteuert zu überprüfen. Ein weiterer Vorteil: Es werden keine Flüssigstandards, die unter hohem Aufwand hergestellt oder beschafft werden müssen, eingesetzt. Der Einsatz dieser innovativen Online-Messtechnik in Dampf- und Kühlkreisläufen optimiert sowohl die Prozesse als auch die Kosten.